Fotoausstellung zum Projekt „One Day in your life“ im Kulturspeicher

 

Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung leben in der gleichen Stadt und besuchen die gleiche Schule. Aber lernen sie sich wirklich kennen? Haben sie Kontakt zueinander?

Durch das Projekt „One Day in your life“, das in Zusammenarbeit mit der Kunstvermittlung im Kulturspeicher entwickelt und durchgeführt wurde, sollte unter anderem eine Brücke zwischen den Kulturen gebaut werden.

Insgesamt acht Schülerinnen und Schüler unserer Schule nahmen an dem Projekt teil. Es wurden Tandems gebildet – ein Jugendlicher mit Fluchterfahrung und ein Jugendlicher aus Würzburg oder Umgebung begleiteten sich gegenseitig je einen Tag lang mit der Kamera des Smartphones von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr in ihrem Alltag. Jede Stunde entstanden mehrere Fotos. Von diesen wählten sie gemeinsam ein Bild pro Stunde für die Ausstellung aus. Später wurde im Museum überlegt, wie die Bilder präsentiert und betetitelt werden sollen. Die projektbezogene Zusammenarbeit der Schüler hat dazu beigetragen, dass ein Miteinander auch außerhalb der Museumsmauern möglich ist.

„Wir beide hatten anfangs Vorurteile gegenüber dem anderen, aber schon nach einem Treffen waren diese aus dem Weg geschaffen. Von einem Kopfnicken am Gang entstand eine Umarmung, die zu einem langanhaltenden Gespräch führte. Und nun stehen wir hier als Freunde.“

Das Ergebnis des Projekts ist vom 30.03.2019 bis zum 12.05.2019 im Kulturspeicher zu sehen.

Susanne Debold

 

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